Zu viel Altpapier

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Foto: Steve Johnson auf Pixabay

Mehraufwand sorgt für erhebliche Verzögerungen

Groß-Gerau – Seit geraumer Zeit fällt auf, dass zahlreiche Bürger bei den Terminen zur Abfuhr von Altpapier immer größere Mengen von Kartons/Pappe/Papier neben (oder auf) den Müllbehältern bereitstellen. Dies sorgt für einen Mehraufwand, der im Verlauf der Abfuhrrouten für erhebliche Verzögerungen sorgt.

Das bislang praktizierte Tolerieren der ausufernden Papier- und Kartonagemengen ist aus Gründen von zwingend einzuhaltenden Abläufen nicht länger hinnehmbar. Das heißt, Kartons, die sich bei der Abfuhr neben der Papiertonne befinden, werden – wie in der Abfallsatzung aufgeführt – zukünftig nicht mehr mitgenommen. Haushalte, die größere Mengen an Kartons, Pappe oder Papier zu entsorgen haben, sind aufgerufen, dies direkt und kostenfrei beim Abfallwirtschaftszentrum in Büttelborn oder beim Containerdienst Aust im Stadtteil Berkach abzugeben.

Ergänzend verweist die Stadt Groß-Gerau auf geltende Regelungen, die in der Abfallsatzung näher beschrieben sind. Laut den dortigen Vorgaben ist das Stellen einer Altpapiertonne dann kostenfrei, wenn der Haushalt die Gebühren für einen Restmüllbehälter (60 Liter / 120 Liter) trägt. Zu einem Restmüllbehälter (240 l) ist das Stellen von zwei Papiertonnen (240 l) kostenfrei möglich.
Reicht das Volumen der kostenfrei zur Verfügung gestellten Papiertonnen in einzelnen Haushalten nicht aus, besteht die Möglichkeit, für eine Gebühr von monatlich zwölf Euro weitere Abfallbehälter für Papier (240 l) zu bestellen.

Zudem macht der kommunale Fachbereich Abfallwirtschaft nach dem vor einigen Monaten erfolgten Wechsel der Mülltonnen nochmal darauf aufmerksam, dass seit Juli 2020 ausschließlich Papierbehälter geleert werden, die mit dem Aufdruck „Abfallwirtschaft Groß-Gerau“ versehen sind.

ggr

 

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