Von Kostic bis Trapp – diese Adler fliegen zur WM

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Aymen Barkok, hier im Spiel gegen Piraeus, war für Marokko am Ball. Foto: Jan Huebner

Überwiegend positive Bilanz der Eintracht-Profis in der Qualifikation

Dramatik, Freude und nur ein bisschen Trauer – die Bilanz der Spieler von Eintracht Frankfurt in der WM-Qualifikation ist überwiegend positiv. Gleich mehrere Akteure qualifizierten sich mit ihren Nationalteams für das Turnier im kommenden Jahr in Katar.

Mit einem Last-Minute-Tor besiegte Serbien Portugal 2:1, wobei Eintracht-Linksaußen Filip Kostic zwei Chancen verzeichnete. Die Tore erzielten jedoch andere, so dass Serbien die Portugiesen als Tabellenführer noch abfing und die direkte Qualifikation perfekt machte. Ähnlich vollbrachte es Kroatien gegen Russland. Das Team mit Kristijan Jakic verdrängte den direkten Konkurrenten durch den 1:0-Sieg ebenfalls am letzten Spieltag von der Spitze. Der Eintracht-Mittelfeldmann blieb allerdings ohne Einsatz. Bereits sicher für die Endrunde in Katar qualifiziert war Deutschland. Zum Abschluss entledigten sich die DFB-Adler Armenien 4:1, Kevin Trapp blieb auf der Bank.

Barkok und Marokko souverän in der nächsten Runde

Aymen Barkok stand beim Spiel gegen Guinea über die komplette Spieldauer auf dem Platz. Das Spiel entschieden die Marokkaner mit 3:0 für sich. Die Siegesserie hält somit an, aus der Gruppenphase der WM-Qualifikation konnten sie aus sechs Spielen die maximal möglichen 18 Punkte mitnehmen und ziehen als unangefochtener Erster mit zwölf Punkte Vorsprung in die dritte Qualifikationsrunde ein. Dort ermitteln im März die zehn Gruppensieger im K.o.-Modus fünf WM-Teilnehmer.

Die australische Nationalmannschaft spielte in China 1:1, Ajdin Hrustic stand in der Startelf und hatte in der 76. Minute Feierabend. Australien steht in der Gruppe B nun auf Rang drei. Vorbeigezogen ist parallel Japan mit Vereinskollege Daichi Kamada. Nippon entschied den Vergleich mit dem Oman mit 1:0 für sich. Der Adlerträger verfolgte das Geschehen von der Bank aus. Auch in Asien geht es im neuen Jahr mit vier weiteren Begegnungen in die entscheidende Phase.

Hauge verpasst WM mit Norwegen

Beim 0:0-Unentschieden der kolumbianischen Nationalmannschaft gegen Paraguay kam Rafael Santos Borré ab der 80. Minute zum Einsatz. Kolumbien steht durch den Punktgewinn wieder auf Rang vier und wahrt im dichten Tabellenmittelfeld der Südamerika-Qualifikation (fünf Nationen trennen zwei Punkte) die Aussicht auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Im Januar und März stehen die letzten vier Partien an.

Beim letzten Spiel in der europäischen Gruppe G ging es im Spiel der Norweger gegen die Niederlande um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Am Ende gewannen die Niederländer mit 2:0 und lösten das Ticket nach Katar. Die Norweger mussten der Türkei den Vortritt für die Play-offs lassen. Jens Petter Hauge wirkte von der 46. bis zur 74. Minute mit.

Von Stephan Köhnlein

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