Ortsmitte Wolfskehlen und Glasfaserausbau

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Bürgermeister Marcus Kretschmann führt die Bürgergespräche von seinem Schreibtisch aus, Inna Wedel vom Bürgerservice koordiniert die Anfragen. Foto: Stadt Riedstadt

Viertes digitales Bürgergespräch des Bürgermeisters

Riedstadt – Auf große Resonanz stieß das vierte digitale Bürgergespräch des Bürgermeisters: 52 Teilnehmende folgten am Dienstagabend interessiert den Ausführungen des Bürgermeisters Marcus Kretschmann zu verschiedenen Riedstädter Themen.

Einige Bürger hatten die Möglichkeit genutzt, vorab Themen einzureichen. Die Frage nach einer Neugestaltung der Ortsmitte Wolfskehlen um das alte Rathaus und das frühere Sparkassengebäude wurde dabei gleich mehrfach genannt. Dazu hatte Bürgermeister Kretschmann gute Neuigkeiten: Ähnlich wie bei der grundhaften Sanierung der Ortsdurchfahrt Leeheim soll es auch hier eine Bürgerbeteiligung geben, zunächst – wie in Leeheim – als Online-Bürgerdialog. „Ob wir dann in Präsenz weitermachen können, hängt von der Pandemie ab“, so der Bürgermeister.

Losgehen mit dem Bürgerdialog wird es Ende April, der genaue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben. „Ich freue mich jetzt schon darauf, ich sehe es als große Chance für die Stadt und Wolfskehlen“, betonte Kretschmann. Für dieses Projekt wird die Büchnerstadt mit demselben Büro wie in Leeheim zusammenarbeiten. Hier werden die Ergebnisse der Online-Beteiligung in Kürze auf  der Projekthomepage (www.ortsdurchfahrt-leeheim.de) veröffentlicht werden, kündigte der Bürgermeister an.

Ebenfalls gleich mehrfach nachgefragt wurde der Stand des Glasfaserausbaus für Erfelden und Crumstadt. Der Stadt sei es ein großes Anliegen, den Glasfaserausbau in Riedstadt voranzutreiben, erklärte der Bürgermeister  und berichtete, dass gerade an diesem Tag der Magistrat beschlossen habe, dem Rahmenkooperationsvereinbarung zwischen der Gigabitregion FrankfurtRheinMain mit circa 170 Kommunen und den Telekommunikationsunternehmen Deutsche GigaNetz, Deutsche Glasfaser und Telekom Deutschland beizutreten. Dieser Beschluss muss nun noch in die übrigen städtischen Gremien.

„Uns ist es wichtig, dass ein komplettes Netz über ein Stadtgebiet gezogen wird“, sagte der Verwaltungschef. Für Crumstadt und Erfelden seien die Gespräche mit der Deutschen Glasfaser als Rechtsnachfolgerin von Inexio für eine Kooperation weit fortgeschritten und stünden kurz vor dem Abschluss. Der Stadt sei bekannt, dass die Deutsche Glasfaser dort bereits verstärkt Werbung mache für einen Glasfaseranschluss bis zur Haustür. Das könne auch durchaus parallel laufen. „Aber es kann noch kein Gehweg aufgebrochen werden, solange es noch keinen Kooperationsvertrag mit der Stadt gibt.“

Des Weiteren wurde nach einer Starkregen-Risikokarte gefragt. Es gebe Starkregenhinweiskarten des Landes, jedoch mit einem sehr groben Raster. Auf dieser Grundlagen werden derzeit von den Stadtwerken verfeinerte Hinweiskarten erarbeitet und dann entsprechend der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, informierte der Bürgermeister. Zudem kann auf der Homepage der Stadt www.riedstadt.de unter der Rubrik „Stadtwerke“ ein Flyer zum Thema Starkregen runtergeladen werden.

Weitere Themen waren unter anderem die Parksituation in der Leeheimer Schulstraße, wo nach Abschluss der grundhaften Sanierung Parken nur noch in markierten Flächen erlaubt sein wird und die Frage nach dem Stand für die geplante grundhafte Sanierung der Kühkopfstraße. Bodengutachten und Vermessungen liegen vor, doch da es fast das gesamte letzte Jahr keinen genehmigten Haushalt gab, laufen zurzeit erst die Ausschreibungen für die Ingenieurleistungen. Nach den jetzigen Planungen sollten die Maßnahmen im Lauf des nächsten Jahres beginnen, berichtete Kretschmann.

ggr

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