Optimierte Verkehrssteuerung an der Kreuzung Rhein-/Neckarstraße

Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt - Sibel Öz

Mehr Sicherheit und besserer Verkehrsfluss durch neue Ampelprogrammierung

An der Kreuzung Rhein-/Neckarstraße wurde die Lichtsignalanlage mit einer neuen Steuerungssoftware ausgestattet. Die neue Ampelprogrammierung zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Verkehrsfluss zu verbessern und zu einem fairen Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer beizutragen.

Im Zuge der Einrichtung des dortigen Radwegs haben sich die Platzverhältnisse in Teilbereichen verändert. Diese Anpassungen werden nun auch in der Signalsteuerung berücksichtigt. Durch eine optimierte Abstimmung der Signalzeiten konnten zusätzliche Zeitreserven im Ablauf geschaffen werden. Darüber hinaus wurde die Abwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) überprüft und bestehende Problemlagen gezielt angepasst, um Busse und Bahnen verlässlicher durch den Knotenpunkt zu führen.

In der Vergangenheit kam es insbesondere vormittags sowie am frühen Abend regelmäßig zu Rückstaus, die teilweise über die Einmündung Adelungstraße hinaus und vereinzelt bis zur nächsten Lichtsignalanlage an der Elisabethenstraße reichten. Der Rückstau über die Einmündung Adelungstraße führte unter anderem zu eingeschränkten Sichtbeziehungen und begünstigte Konflikte zwischen abbiegendem Kfz- und dem bevorrechtigten Radverkehr entlang der Neckarstraße. In der Folge kam es zu Unfällen zwischen Kraftfahrzeugen, die von der Neckarstraße nach links in die Adelungstraße abbogen, und dem bevorrechtigten Radverkehr entlang der Neckarstraße.

„Mir war wichtig, hier eine konkrete Verbesserung zu erreichen. Das habe ich zugesagt – und dieses Versprechen lösen wir nun ein“, so Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey. „Mobilitätsfrieden bedeutet für mich, dass sich alle – ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder dem Bus – sicher und effizient im Straßenraum bewegen können. Dazu braucht es eine intelligente Steuerung und gut abgestimmte Abläufe.“

Nach einer einwöchigen Laufzeit der neuen Programmierung zeigen erste Beobachtungen eine positive Entwicklung: Rückstaus treten seltener auf, fallen insgesamt kürzer aus und lösen sich schneller wieder auf. Die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit werden weiter beobachtet und ausgewertet.

Die Maßnahme ist Teil der Verstetigung des Verkehrsversuchs zur Radwegeführung in der Neckarstraße und Heidelberger Straße. „Die neue Steuerung stellt ein erstes Ergebnis der Verkehrssimulation Kasinostraße dar und verdeutlicht das Potenzial leistungsfähiger, gut aufeinander abgestimmter Ampelschaltungen für einen effizienteren und gerechteren Verkehrsablauf“, so Wandrey weiter.

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