Neues Herzstück sorgt für den Aufschwung

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Djibril Sow (li.) und Kristijan Jakic im Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. Foto: Jan Huebner

Frankfurt profitiert von der Doppelsechs Sow und Jakic

Natürlich gibt es für den Aufschwung der vergangenen Wochen bei Eintracht Frankfurt nicht nur einen Grund. Doch eine wichtige Rolle hat das Zusammenspiel auf der Doppelsechs, wo Djibril Sow und Kristijan Jakic mittlerweile prächtig harmonieren und sogar das Toreschießen entdeckt haben.

Für Sow war der spektakuläre Kracher zum 5:2-Endstand gegen Leverkusen bereits das dritte Tor binnen zwei Wochen. Bereits im Heimspiel gegen Union Berlin (2:1) und beim 1:1 in Istanbul hatte er getroffen. „Ich weiß, dass ich einen Lauf habe und auf einer Wolke schwebe. Man darf jetzt nicht erwarten, dass ich jedes Spiel ein Tor mache. Aber ich versuche immer mein Bestes“, sagte der 24 Jahre alte Schweizer Nationalspieler dem „kicker“-Sportmagazin in gewohnter Bescheidenheit.

Trainer Oliver Glasner sieht in der gestiegenen Torgefährlichkeit des Sechsers keinen Zufall. „Sie können mal schauen, wie es in den Jahren davor war bei den Mannschaften, die ich trainiert habe. Da schossen die Sechser immer mal wieder das eine oder andere Tor“, sagte Glasner laut „kicker“. Auch das Selbstvertrauen der vergangenen Zeit Woche helfe dabei.

Auch Jakic trifft

Dass auch Sows Nebenmann Jakic immer wieder in Abschlusssituationen kommt und gegen Leverkusen sein erstes Tor für Frankfurt erzielte, stützt diese Argumentation. Der 24 Jahre alte Kroate kam als Leihgabe mit Kaufoption zu Saisonbeginn von Dinamo Zagreb an den Main.

„Das Herzstück“ sieht Sportvorstand Markus Krösche mittlerweile in Jakic und Sow mittlerweile. „Sie haben sich gefunden und wachsen sehr gut zusammen. Man merkt immer mehr, dass sie ein gutes Gefühl füreinander haben und die Abstimmung immer besser wird“, sagt Krösche und fügt an: „Sie haben eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive.“ Bemerkenswert ist nicht zuletzt auch der hohe Laufaufwand, beide marschieren nach Angaben des „kicker“ über 90 Minuten im Schnitt zwölf Kilometer.

Von Stephan Köhnlein

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