Das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt erneuert von Montag, 30. März, bis Donnerstag, 2. April, die komplette Technik der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Pfungstädter Straße, Walther-Rathenau-Straße und Uhlandstraße in Eberstadt.
Im Zuge der Arbeiten wird die bestehende Anlage außer Betrieb genommen. Währenddessen regelt eine eingerichtete Baustellenbeschilderung den Verkehr. Für den Fußgängerverkehr werden entlang der Querungsstellen Mittelinseln als zusätzliche Warteflächen eingerichtet. Dadurch können Fußgängerinnen und Fußgänger in der Fahrbahnmitte warten, bevor sie den nächsten Fahrstreifen überqueren.
Die vorbereitenden Arbeiten beginnen bereits am Donnerstag, 26. März. In dieser Phase bleibt die bisherige Lichtsignalanlage weiterhin in Betrieb. Während der Bauzeit ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
„Die Lichtsignalanlage an dieser Kreuzung stammt aus den frühen 1990er-Jahren. Für das bestehende Steuergerät sind keine Ersatzteile mehr verfügbar. Um die Verkehrssicherheit sowie die Betriebs- und Ausfallsicherheit der Anlage weiterhin zu gewährleisten, werden das Steuergerät und die komplette Außenanlage mit sämtlichen Signalgebern und Anforderungstastern erneuert“, erläutert Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey die Hintergründe der Maßnahme.
Im Zuge der Modernisierung werden die Signalgeber auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Zudem erhalten die Fußgängerfurten akustische Signalgeber, um blinden und sehbehinderten Menschen eine sichere Querung zu ermöglichen. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro.
„Unabhängig von den Arbeiten, die jetzt hier vorgenommen werden, sehe ich uns als Stadt in der Verantwortung, die Verkehrssituation an dieser Kreuzung perspektivisch weiterzuentwickeln. Das Mobilitäts- und Tiefbauamt hat daher von mir den Auftrag erhalten, die Planung für eine veränderte Verkehrsführung aufzunehmen. Vorgesehen ist der Bau eines Kreisverkehrs, was an dieser Stelle ein umfangreiches und komplexes Projekt darstellt. Mit dem jetzigen Austausch bringen wir die verkehrstechnische Steuerung zunächst auf einen modernen Stand. Sowohl das neue Steuergerät als auch die Ampelanlage können bei einem späteren Umbau an anderer Stelle weiterverwendet werden“, so Wandrey abschließend.

