Gemeinsame Solidarität und Anteilnahme

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Bürgermeister Marcus Kretschmann hält die Solidaritätserklärung in allen vier Sprachen der Partnerstädte in Händen, die unter anderem am Rathaus aushängt. Foto: Stadt Riedstadt

Erklärung der Bürgermeister von Riedstadt und ihrer Partnerstädte

Riedstadt – In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich die Bürgermeister von Riedstadt und der Partnerstädte der Büchnerstadt, Brienne-le-Château (Frankreich), Sortino (Italien) und Tauragė (Litauen) mit deutlichen Worten gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine.

Wörtlich heißt es dort unter anderem: „Der aktuelle kriegerischer Angriff gegen die Ukraine ist zu verurteilen. Er verletzt die territoriale Integrität eines souveränen Staates und missachtet die fundamentalen Grundlagen einer friedlichen internationalen Zusammenarbeit. Wir erklären uns solidarisch mit allen Ukrainerinnen und Ukrainern, indem wir Anteil nehmen an ihrem Leiden und an den vielfachen Ängsten.“

Dem Beispiel Gernsheims folgend hatte Riedstadts Bürgermeister Marcus Kretschmann den Text der gemeinsamen Erklärung aufgegriffen und traf dabei auf einhellige Zustimmung bei seinen Amtskollegen Laurent Sibois, Vincenzo Parlato und Dovydas Kaminskas. „Die Betroffenheit über diesen entsetzlichen Krieg ist in unseren Partnerstädten wie in Riedstadt hoch. Darüber hinaus haben unsere litauischen Freunde in Tauragė verständlicherweise große Sorgen vor weiteren russischen Aggressionen gegen frühere Sowjetrepubliken. Vor diesem Hintergrund war es unser gemeinsames Anliegen, in unserer Solidaritätserklärung an die den Städtepartnerschaften zugrunde liegende Vorstellung von Völkerverständigung und die Bewahrung von Frieden und Freiheit in Europa zu erinnern“, erklärt Bürgermeister Kretschmann.

So steht in der Erklärung auch: „Der Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf all die Werte, die uns in einem gemeinsamen Europa verbinden. In diesem Sinne erneuern wir unser gemeinsames Bekenntnis zur Bewahrung des Friedens, zur Sicherung von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, zur Achtung kultureller und sprachlicher Vielfalt und zur Eindämmung von Diskriminierung.“

Ausdrücklich erklären sich die vier Bürgermeister auch solidarisch mit all jenen Russinnen und Russen, die sich zur Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts sowie zu einem friedlichen Miteinander der Völker und Nationen bekennen und die für ihr mutiges Eintreten politische Verfolgung im eigenen Land in Kauf nehmen.

ggr

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