Eintracht bastelt an den Strukturen für Nachwuchs

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Foto: jorono auf Pixabay

Sportpark Dreieich wird Heimat der neuen U21-Mannschaft

Jugend fördern, Regionalität leben und nachhaltige Perspektiven für die Bundesligamannschaft schaffen – mit diesem Motto hat Eintracht Frankfurt seine Weichenstellung für die Zukunft überschrieben. Zentraler Baustein dabei: die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Sportparks Dreieich.

Gerade hat die Eintracht 62,5 Prozent der Geschäftsanteile an der DSBM übernommen, der Betriebs- und Eigentümergesellschaft des Sportparks Dreieich. Mit dieser Maßnahme erweitert der Klub nach eigener Aussage seine infrastrukturellen Möglichkeiten und bietet künftig der U21, die ab der Saison 2022/23 in der Hessenliga antreten wird, eine moderne und sehr gut ausgestattete Heimspielstätte. Die Anteile werden über die Eintracht Frankfurt Stadion GmbH gehalten.

Nachdem der Hessische Fußball-Verband den Antrag der Eintracht auf Teilnahme der neuen zweiten Mannschaft am Spielbetrieb der Hessenliga genehmigt hatte, stellten die Beteiligten ein mögliches Nutzungskonzept für den 35.000 Quadratmeter großen Sportpark vor. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für uns, der aufgrund der infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Riederwald und im Deutsche Bank Park auch Herausforderungen mit sich bringt. Das Areal in Dreieich passt daher perfekt zu unserem Vorhaben“, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, der eine Delegation aus Dreieich um Bürgermeister Martin Burlon empfing.

Mit der neuen U21 möchte die Eintracht regionale und überregionale Talente fördern und die Durchlässigkeit in den Profifußball erhöhen. Der Trainings- und Spielbetrieb wird zur neuen Saison im Sportpark Dreieich stattfinden. Neben dem Hauptfeld im Stadion steht ein multifunktionaler Kunstrasen sowie ein 44 mal 24 Meter großer Soccercourt zur Verfügung. Der Sportbetrieb ist auch weiterhin für die Kinder- und Jugendmannschaften des SC Hessen Dreieich sichergestellt.

Darüber hinaus sind diverse Veranstaltungen für regional ansässige Vereine, Schulen und Kindergärten oder karitative Einrichtungen wie etwa Jugend- und Flüchtlingshilfe geplant. Auch Gastronomieangebote wie der Biergartenbetrieb, und Event-Möglichkeiten wie die Durchführung von Public Viewings, Firmenveranstaltungen oder Familienfeiern sollen die Attraktivität des Sportparks erhöhen.

„Um das vorgestellte Nutzungskonzept gewährleisten und alle Interessen berücksichtigen zu können, ist eine infrastrukturelle Weiterentwicklung des Sportparks Dreieich unabdingbar. Wir befürworten daher den aktuellen Entwurf des Bebauungsplans‚ Sport-, Bildungs- und Freizeitcampus Lettkaut Sprendlingen‘ ausdrücklich und hoffen auf eine zeitnahe Realisierung des Vorhabens“, sagte Hellmann.

Von Stephan Köhnlein

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