Ausgelassene Stimmung im voll besetzten Saal

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Kräppelkaffee und „Eine Bütt voll Buntes“ beim OWK Groß-Gerau

Groß-Gerau – „So viele Besucher, da hat sich alle Mühe gelohnt“ freute sich Vorsitzender Wolfgang Schmall nach der überaus gelungenen närrischen Veranstaltung im toll dekorierten Saal des Dorfgemeinschaftshauses Berkach. Unter den 72 Feiernden waren nicht nur Mitglieder, sondern auch viele Gäste. Sogar Bürgermeister Jan Fischer und Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz waren beim Schunkeln und Lachen dabei.

Wolfgang Schmall und Ina Kohrs begrüßten im hübschen Fastnachts-Outfit mit lautem Helau die Narrenschar zum lustigen, bunten Fastnachtstag. Und die Büttenreden ließen nicht lange auf sich warten. Heinz Pitzer und Rosel Wolk berichteten darin allerlei Lustiges über die Rentner-Zeit. Wolfgang Schmall erklärte auf heitere und doch nachdenkliche Weise, wie man minderwertige Sachen teuer verkaufen kann.

Mit musikalischer Untermalung konnten dann alle zur Stärkung Kräppel essen, die von den jungen OWK-lern Neo und Fabian fleißig verteilt wurden. Viel zu erzählen hatte auch Josef Merkendorfer als gestresster Mann, dessen Frau sich in Kur befand. Mit viel Beifall verließ er die Bütt. In der Rolle des ledigen Fräuleins glänzte Ute Rauch, die nach vielen Abstrichen ihrer Ansprüche an den Mann sogar im Publikum nach etwas Passendem Ausschau hielt. Die Lacher auf seiner Seite hatte Wolfgang Schmall mit seiner Tasche voller Geld und dem doch eigentlich netten Flaschengeist.

Ein besonderes Highlight waren die „Rocking Rentner“ mit ihren bestens eingesetzten Rollatoren, die von Barbara Köhler, Ingeborg Horn, Ina Kohrs, Brigitte Reitz und Sabine Wiefelpütz zum Schwingen gebracht wurden. Im heiteren Kurzsketch von Heinz Pitzer und Rosel Wolk zeigte sich, dass eine Frau für ihren Mann doch allerhand Schmerzhaftes bereithalten konnte. Aufgeklärt wurde das närrische Publikum von im Adamskostüm auftretenden Conny Czernek und Ralf Uhlemann, die sich gegenseitig über die Schuld am Apfelbiss und den Rauswurf aus dem Paradies ereiferten.

Gespannt lauschten alle „Psychotherapeut“ Gundolf Depène, der anscheinend über eine unerklärliche Krankheit berichtete, die sich letztendlich unter dem Lachen der Zuhörer ganz einfach auflöste. Wie sich ein Klassentreffen im Laufe der Jahrzehnte verändern kann, berichtete Wolfgang Schmall in humorvoller Weise. Heitere Episoden schilderte Musiker Michel zwischendurch und zum Schluss konnte das närrische Publikum seine Erinnerungen an frühere Zeiten miterleben und gab ihm Recht und viel Beifall dafür.

Am Ende der Kräppel-Fastnacht bedankte sich Ina Kohrs, die mit viel Charme und Witz durch das Programm geführt hatte, bei den vielen Mitwirkenden und bei allen närrischen Anwesenden für ihr Kommen.

OWK/ggr

BU, hier alle BUs, die 44 habe ich als Beitragsbild festgelegt, die anderen Bilder sind in der Box, falls gebraucht:

07 = Kulturwartin Ina Kohrs führt eloquent durch das von ihr erstellte Programm.
31 = Rentner Heinz nach seinem Vortrag!
39 = Blick in das gut gelaunte Publikum.
44 = Vorsitzender Wolfgang Schmall bedankt sich bei dem ledigen Fräulein Ute.
50 = Fünf „Rocking Rentnerinnen“ mit ihren Rollatoren in Fahrt!
68 = Adam und Eva ereifern sich über ihren Rauswurf aus dem Paradies

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