2G-Regelung im Kulturcafé Groß-Gerau

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Etwa zwei Drittel der Kapazität soll genutzt werden

Groß-Gerau – Mit Vorstandsbeschluss vom 14. Oktober führt der Verein Kulturcafé Groß-Gerau ab sofort bei seinen Veranstaltungen die 2G-Regelung ein. Trotzdem werde man bis auf Weiteres den Saal nicht wie in früheren Zeiten voll auslasten, sondern nur etwa zwei Drittel der Kapazität nutzen. Das Publikum dicht an dicht zu platzieren sei trotz 2G-Regel nicht zeitgemäß. Man sei bestrebt, dass sich die Gäste im Kulturcafé-Saal rundum wohl fühlen. Dazu gehöre in diesen Zeiten auch ein gewisser Abstand zu anderen Besuchern.

Dem Beschluss ging ein intensiver Erfahrungsaustausch voraus, in den auch Erfahrungen von anderen Veranstaltern einflossen. Nach eigenen Befragungen bei den Veranstaltungen im Biergarten und den Kontrollen der letzten Tage gab es praktisch keine Besucher*innen mehr die nicht vollständig geimpft waren. Vermutungen gingen in die Richtung, dass ungeimpfte Menschen ohnehin Veranstaltungen meiden, um kein Ansteckungsrisiko einzugehen. Da man sich als Ungeimpfte*r inzwischen nur auf eigene Kosten testen lassen kann, sei der Besuch einer Veranstaltung zudem unverhältnismäßig teuer. Somit sei die Wahrscheinlichkeit, dass künftig ungeimpfte aber getestete Personen Einlass zu Veranstaltungen begehrten noch viel geringer. Man bedauere zwar, dass Einzelpersonen eventuell ausgeschlossen sein könnten, rechnete aber gegen, dass man ansonsten sehr viel mehr Menschen von Veranstaltungen ausschließe, weil die geringe Sitzplatzkapazität nicht mehr Platz für interessierte Gäste zulasse.

ggr

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