Aufgrund der besonderen Bedeutung informiert die Stadt Darmstadt hier außerhalb der Quartalsberichte des Projekts Rheinstraßenbrücke zum aktuellen Stand der Gespräche mit Bahn und Bundesministerium für Verkehr.
Gute Nachrichten aus Berlin für das Projekt Rheinstraßenbrücke und die Mobilität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Auf Initiative von Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey hat das Bundesverkehrsministerium die Möglichkeit für eine dreiwöchige Sperrpause der Bahn im Dezember 2027 zugesagt, welche einen früheren Abbruch der Bestandsbrücke möglich macht. Bisher war der Abbruch erst für 2028 vorgesehen. Stadtrat Wandrey begrüßt die Entwicklung und dankt dem Verkehrsministerium in seinem Schreiben ausdrücklich für die nun erfolgte Zusage.
„Die geplanten Arbeiten an der Oberleitung im März/April 2027 sowie insbesondere das nun in Aussicht gestellte dreiwöchige Zeitfenster im Dezember 2027 stellen eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Aussagen dar. Das ist ein wichtiges Signal für unser Projekt und für die Verlässlichkeit in der Abstimmung zwischen Stadt, Bahn und Bund“, erläutert Wandrey in seinem Schreiben. „Wir werden dieses Zeitfenster konsequent nutzen und den Abbruch der Bestandsbrücke in diese Sperrpause legen. Die hierfür notwendigen Abstimmungen, einschließlich des Annex-VII-Verfahrens, treiben wir mit Hochdruck voran.“
Die Bahn stelle für den Neubau Sperrpausen in 2029 in Aussicht. Stadtrat Wandrey begrüßt zwar die Bereitschaft der Bahn endlich Sperrpausen für den Neubau zuzusagen, kämpft jedoch weiter für die Möglichkeit eine weitere Sperrpause Ende 2028 zu erhalten. Hierzu hat er sich erneut an das Bundesministerium für Verkehr gewandt.
„Für den weiteren Projektverlauf ist aus Sicht der Stadt Darmstadt eine zweiwöchige Sperrpause für den Baubeginn des Neubaus Ende 2028 von erheblicher Bedeutung. Ein entsprechendes Zeitfenster würde einen sinnvollen Übergang vom Abbruch zur Errichtung der neuen Brücke ermöglichen und uns trotzdem ausreichend Zeit geben die erforderlichen Arbeiten außerhalb des Bahnbetriebs vorzunehmen“, erläutert Wandrey. Um die Dauer des Schienenersatzverkehrs so kurz wie möglich zu halten, bittet er das Ministerium ausdrücklich, die Möglichkeiten für eine Sperrpause im Jahr 2028 nochmals eingehend prüfen zu lassen, um den Neubau frühzeitiger starten zu können.
Sollte sich der Umsetzungsbeginn im Jahr 2028 endgültig nicht realisieren lassen, ist für die Stadt eine verbindliche Zusage der angemeldeten Sperrpause im Jahr 2029 zwingend erforderlich, wie Wandrey weiter erläutert: „Eine Verschiebung in den Zeitraum der Korridorsanierung 2030 ist für die Stadt Darmstadt ausdrücklich keine Option. Nach Jahren intensiver Planung und Abstimmung brauchen wir nun Verlässlichkeit in der Umsetzung.“
Alle Infos zur Rheinstraßenbrücke gibt es gebündelt auf: Neubau der Rheinstraßenbrücke | Wissenschaftsstadt Darmstadt.

